In Zeiten, wo alles teurer wird, gilt es zu gucken, wo gespart werden kann. Nicht überall haben wir darauf Einfluss, wie beim Benzin oder Diesel. Beim Strom Vergleich jedoch können Sie einiges an Geld sparen. Warum den Stromkonzernen unnütz Geld überlassen, wo sich der verkaufte Strom  doch eh nicht unterscheidet? Lediglich in seiner Art der Herstellung ist ein Unterschied erkennbar. Gerade dieser Unterschied ist aber wiederum für einige entscheidend. Ökostrom wirbt mit umweltfreundlich produziertem Strom, der noch dazu ressourcenschonend ist.Einen Stromvergleich können Sie im Internet durch einen Tarifrechner vornehmen. Das spart Ihnen den zeitraubenden und lästigen Vergleich. Dafür geben Sie Ihre Postleitzahl und den mutmaßlichen Verbrauch in Kilowattstunden an. Die PLZ ist für das Aussortieren nicht in Ihrer Region vertretener Versorger nötig. Den Stromverbrauch entnehmen Sie Ihren letzten Rechnungen. Sie können sich stattdessen auch an Richtwerten orientieren. Demnach würde ein Einpersonenhaushalt ca. 1.800 kWh, ein Zweipersonenhaushalt etwa 2.500 kWh im Jahr verbrauchen.

Der Stromtarifrechner

Fügen Sie, nachdem Sie im Internet einen Stromtarifrechner zum Stromvergleich gefunden haben, beispielsweise der PLZ 10178 noch den für einen Vierpersonenhaushalt zugrunde liegenden Verbrauch von 4.000 kWh hinzu, erhalten Sie als Resultat 692,20€. Ein Angebot der FlexStrom GmbH mit dem Tarif 3.600 Family Ökoflex. Sie sehen, auch Ökostrom wird mit angezeigt. Dieser Wunsch muss allerings vorher in der Suchmaske angegeben werden. Der Grundversorger Vattenfall Europe Berlin AG mit seinem Tarif Berlin Easy Privatstrom verlangt 740,73€ und landet damit auf Platz sechs. Ziehen Sie auch andere Tarifrechner zu Rate. Wenn deren Ergebnisse alle mehr oder weniger übereinstimmen, können Sie von der Richtigkeit der gemachten Angaben ausgehen.

Die Stromtarifrechneranbieter bemühen sich zwar stets, Ihre Angaben auf dem neuesten Stand zu halten, aber auch Ihnen können Fehler unterlaufen. Wie Sie sehen konnten, lässt sich nach einem Strom Vergleich Geld sparen, welches Sie dann für andere Dinge ausgeben können. Die Einsparungen schwanken von Region zu Region erheblich. Der Anbieterwechsel gestaltet sich unkompliziert: Sie kündigen Ihrem derzeitigen Anbieter zum nächstmöglichen Termin (die Fristen können den Allgemeinen Geschäftsbedingungen entnommen werden) und kümmern sich rechtzeitig um den neuen Versorger, damit Sie in der Zwischenzeit nicht auf Stromlieferungen des Grundversorgers angewiesen sind. Die sind nämlich grundsätzlich teuer.

Vereinbaren Sie möglichst kurze Vertragslaufzeiten, so können Sie im Falle günstigerer Angebote wechseln. Manche Anbieter werben mit günstigen Preisen, allerdings verlangen sie dafür Vorkasse. Im Insolvenzfall ist das Geld dann für immer weg. Auch der Sinn vom Kauf von Stromkontingenten ist zweifelhaft. Verbraucht man weniger, hat man zuviel gezahlt, verbraucht man zuviel, muss ebenfalls draufzahlt werden. Technische Änderungen sind mit einem Stromwechsel nicht verbunden. Ihr neuer Versorger zahlt dem Grundversorger eine Gebühr für die Nutzung der Stromleitung, des Stromzählers, usw. Ihrem alten Stromanbieter müssen Sie nicht extra kündigen. Dies übernimmt, wie bei Banken auch, der neue Versorger.