Es lohnt sich in mehrfacher Hinsicht, sparsam mit Strom umzugehen. Zum einen macht sich ein vernünftiger Umgang mit Energie im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt, wie sich an den Stromrechnungen zeigt. Zum anderen vermittelt es ein gutes Gefühl, keine überflüssigen Ressourcen wie z.B. Kohle verbraucht zu haben.

1. Der größte Stromfresser im Haushalt: Kühlschrank und Gefriertruhe

Kühlschrank und vor allem die Gefriertruhe benötigen so viel Energie, dass sie vor allem in 1-Personen-Haushalten regelmäßig am meisten Strom verbrauchen. Oft kann hier viel Energie eingespart werden, wenn die Temperatur im Kühlschrank um etwa ein bis zwei Grad erhöht wird. Außerdem ist Weniger oft Mehr; wenn ein opulentes Familiengerät in einem Single-Haushalt steht, bedeutet dies unnötigen Stromverbrauch. Dies gilt auch für (chronisch) vereiste Gefrierfächer in Kühlschrank oder Gefriertruhe, weshalb regelmäßiges Abtauen sehr ratsam ist. Bei Neuanschaffungen sollten Modelle mit der Energieklasse A++ oder gar A+++ erworben werden.

2. Hell, freundlich – und in der Summe mitunter teuer: Lampen und Birnen

Wer den Spruch „Kinder machen ein Haus erst hell“ in einer etwas spöttischeren Variante auffasst, wird das Phänomen kennen: jedes Zimmer im Haus ist hell erleuchtet, aber niemand hält sich darin auf! Aber auch Erwachsene lassen oft das Licht brennen, ohne es wirklich zu brauchen. Recht problematisch (und im Endeffekt auch kostenintensiv) wird dies dann, wenn es häufiger passiert und wenn mehrere Lampen über einen langen Zeitraum sinnlos erleuchtet sind. Abgesehen vom schlichten Abschalten lassen sich Einsparungen auch dadurch bewerkstelligen, dass LEDs oder Energiesparlampen an die Stelle der herkömmlichen Glühbirnen gesetzt werden.

3. Für viele Menschen kaum wegzudenken: Das TV-Gerät

Die Stromrechnung kann einen bisweilen das Fürchten lehren, wenn ein Gerät mit einer Bildschirmdiagonale von einem Meter und mehr für viele Stunden am Tag im Wohnzimmer flimmert. Besonders Plasmageräte und die alten, inzwischen nur noch als Gebrauchtware erhältlichen Röhrenfernseher sind diesbezüglich besonders „hungrig“; etwas sparsamer fährt man also mit LCD-Modellen. Nicht zu unterschätzen ist übrigens der Stromverbrauch, der im Stand-by-Betrieb noch entsteht; dies kann sich über das Jahr hindurch beachtlich summieren.

4. Spart Zeit, aber kostet Strom: Der Wäschetrockner

Im Regelfall verbraucht ein Wäschetrockner mehr „Saft“ als die Waschmaschine. Wem es also zu sommerlichen Zeiten möglich ist, die Wäsche im Garten aufzuhängen, der kann dadurch einiges an Energie einsparen. In jedem Fall ist es empfehlenswert, wenn man die Wäsche gründlich von der Waschmaschine schleudern lässt und diese sodann in bereits deutlich weniger feuchtem Zustand in den Trockner gegeben werden kann.

5. Macht Essen heiß und den Verbrauch hoch: Der Herd

Ein Cerankochfeld ist meistens weniger energieverzehrend als ein älteres Modell, weshalb sich bei der Neuanschaffung auch hier die innovativere Variante in den Vordergrund drängt. Nützlich ist es, Wasser und generell alle Speisen immer mit einem Deckel auf dem Topf zu erhitzen; so geht es wesentlich schneller und unterm Strich damit auch günstiger. Außerdem kann man die Restwärme nutzen: Wenn die Soße schon längst brodelt, kann man die Platte oft ganz ausschalten und die restliche Energie nutzen.