Während die fossilen Brennstoffe langsam aber sicher zuneige gehen, sodass sie bald nicht mehr zur Stromerzeugung genutzt werden können, erleben die Erneuerbaren Energien ihre Blütezeit. Denn im Gegensatz zu den erschöpften Ressourcen werden die Kräfte von der Sonne, dem Wind, dem Wasser und der Erdwärme niemals schwinden. Deshalb sind es vor allem die Umweltfonds (Investment in Erneuerbare Energien), in die es sich zukünftig zu investieren lohnt. Diese geschlossenen Fonds setzen auf verschiedene Anlagen, die zur Produktion von Bio-, Erd-, Wind- und Solarenergie eingesetzt werden. Daraus ergeben sich vier verschiedene Investitionsmöglichkeiten, die im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Der Ursprung der Umweltfonds

An erster Stelle seien die Windfonds genannt, welche die ältesten Umweltfonds darstellen und über einen langen Zeitraum die einzigen geschlossenen Fonds waren – bis dato. Seitdem es die drei anderen Fonds gibt, sind die Windfonds nicht mehr ganz so stark gefragt, da die Windenergie im Gegensatz zu den anderen Energielieferanten die einzige Energiequelle ist, die sehr unzuverlässig ist: Immerhin weht der Wind nicht jeden Tag. Zudem kann die Energie nicht so lange gespeichert werden.

Die Solarfonds sind groß im Kommen

Die Sonne scheint jeden Tag: mal etwas stärker, mal etwas schwächer. Aber auch wenn sie jeden Tag immer wieder aufgeht und dementsprechend unerschöpfliche Energie liefern kann, ist auch sie an die örtlichen Witterungsverhältnisse gebunden. Zwar kann ihre Kraft länger gespeichert werden, dafür ist sie nicht immer konstant vorhanden – wenn zum Beispiel ein Gewitter auftaucht. Dennoch investieren auch diese Solarfonds in unsere Zukunft.

Die neue Energie der Zukunft

Im Gegensatz zu den Wind- und Solarfonds sind die Erdwärmefonds noch relativ neu – und schon jetzt heiß begehrt, immerhin ist die Erdwärme nicht an die Witterungsverhältnisse gebunden und kann somit konstant genutzt bzw. eingesetzt werden. Deshalb sind viele Experten auch der Meinung, dass die Erdwärmefonds in den nächsten Jahren an Bedeutung zunehmen werden, genauso wie die Bioenergiefonds.

Moderne Umweltfonds als logische Konsequenz

Zu guter Letzt gibt es noch eine weitere Möglichkeit, in Umweltfonds (Investment in Erneuerbare Energien) zu investieren: Die Bioenergiefonds stehen ähnlich wie die Erdwärmefonds jeden Tag zur Verfügung und können somit zur modernen Erzeugung von Strom eingesetzt werden. Darüber hinaus sind die Biogasanlagen sehr umweltschonend und können schon im kleinen Umfang – unter anderem von Landwirten – betrieben werden. Derzeit sind bereits rund 3.000 Anlagen in Deutschland aktiv, weitere sind in Planung. Dementsprechend ist eine Investition in Bioenergiefonds in jedem Fall lohnenswert, wenn man sich seine Zukunft sichern möchte.