In jedem Haushalt gibt es elektrische Geräte, die mehr und solche, die weniger Strom verbrauchen. Nicht verwunderlich ist, dass gerade die Großgeräte einen hohen Energiebedarf haben. Beim Kauf sollte deshalb auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden.

Auf stromsparende Technik setzen

Um die Betriebskosten einer Wohnung dauerhaft zu senken, gibt es im Wesentlichen zwei Möglichkeiten. Die Erste besteht darin, zu einem günstigen Stromanbieter zu wechseln; die zweite ist, sämtliche Stromfresser im Haushalt vom Netz zu nehmen und sie gegen energiesparende Alternativen einzutauschen. Am klügsten ist es natürlich, gleich beide Optionen wahrzunehmen und damit am ehesten am Ende des Monats von finanziellen Einsparungen zu profitieren. Hier soll es nun primär um das zweite Szenario gehen: den Austausch alter Technik, die den Strom schluckt und nur unzureichend nutzt.

Tag und Nacht in Betrieb: der Kühlschrank

Bei einem Kühlschrank handelt es sich in jedem Haushalt zweifellos um das Gerät, das den meisten Strom verbraucht. Im Gegensatz zum Rest des Inventars ist der Kühlschrank inklusive Gefrierfach nämlich ein echter Dauerläufer und befindet sich permanent in Betrieb. Das Erreichen und konstante Halten einer niedrigen Temperatur bedarf ungemein viel Energie. Moderne Kühlschränke verfügen über eine besonders hohe Energieeffizienz, was sich darin ausdrückt, dass nur vergleichsweise wenig Elektrizität benötigt wird, und diese auch zu einem hohen Maße genutzt werden kann, ohne dass sie etwa durch Umwandlung in Wärme verloren geht. Selbst ein großer Kühlschrank verbraucht damit viel weniger Strom als so manch kompakter Kasten aus den 80ern, der sich heutzutage noch manchmal im Haushalt vor allem älterer Menschen befindet.

Beim Waschmaschinenkauf energieeffiziente Geräte bevorzugen

Kaum anders verhält es sich bei Waschmaschinen. Sie kommen vielleicht nur wenige Male pro Woche zum Einsatz, dennoch erfordert das Rotieren der Trommel sowie das Erhitzen des Wassers eine Menge Strom. Ist zusätzlich noch ein Trockner integriert, dann ist das Gerät im Betrieb nicht viel energiefreundlicher als ein Kühlschrank. Wer ein bisschen Strom sparen will, der kann die Umdrehungen pro Minute problemlos auf unter 1.000 reduzieren und wird dabei keinen Qualitätsunterschied feststellen. Außerdem bekommt man die gering bis normal verdreckte Wäsche auch schon oft mit 40 Grad absolut sauber. Beim Kauf einer Waschmaschine sollte ebenfalls die Energieeffizienzklasse, idealerweise A+++, beachtet werden. Unter www.waschmaschinen-test.eu sind die Modelle aufgelistet, die in Tests – nicht nur, aber auch in Sachen Energieeffizienz – besonders gut abgeschnitten haben.

Auch der Stand-by-Modus verbraucht Strom

Noch ein paar abschließende Worte zum Fernseher: Flachbildschirme sind hinsichtlich des Strombedarfs einer herkömmlichen Bildröhre in jedem Fall vorzuziehen und verfügen ebenfalls über ausgeschriebene Effizienzklassen. Einige neuere Geräte befinden sich aber bei Nicht-Benutzung permanent im Stand-by-Modus und können nicht vollständig abgeschaltet werden. Da Stand-by – zu erkennen am rot leuchtenden Punk – aber ebenfalls Strom frisst, ist es zu empfehlen, den Fernseher an eine Steckdose mit Kippschalter anzuschließen. Wird das TV-Gerät nicht benutzt, dann kann man es auf diesem Wege unkompliziert vom Netz trennen.