Aus der Politik werden erste Rufe nach Entlastung laut und auch die Verbraucher, die sich noch im Vorjahr tapfer für die Energiewende einsetzten und die damit verbundenen Preisanstiege in Kauf nahmen, können nur noch schwer nachvollziehen, wie in dem Land, in dem Strom ohnehin schon teurer als im Rest Europas ist, die Preisschraube noch weiter angezogen werden kann. Geld einsparen kann man eigentlich nur noch durch konsequentes Stromsparen und/oder einen Anbieterwechsel.

So funktioniert der Wechsel

Der Kurs, den Deutschland in Sachen Energiepolitik fährt, ist so vorbildlich wie problembehaftet. In Windeseile werden Atomreaktoren abgeschafft, regenerative Energiequellen gefördert und der Energiemarkt umgekrempelt. Leider ist das auch mit nicht unerheblichen Teuerungen verbunden. Die Deutschen greifen auch aus diesem Grund fast ausschließlich zu energieeffizienten Elektrogeräten, die sich mäßigend auf die Stromrechnung auswirken. Bei einem Waschmaschinentest, wie man ihn beispielsweise auf www.waschmaschinen-test.eu findet, werden also nicht mehr nur Kriterien wie Waschleistung und Geräuschentwicklung, sondern auch die Energieeffizienz berücksichtig. Fernerhin kann ein Stromanbieterwechsel eine gute Möglichkeit sein, um bares Geld zu sparen. Auf zahlreichen Internetseiten kann sich der wechselwillige Stromkonsument beispielsweise mittels eines Stromrechners einen passenden Tarif heraussuchen und sich zudem über andere Themen, wie zum Beispiel Energieeinsparungen oder Ökostrom informieren.

Angst vor dem Wechsel?

Einige Verbraucher haben allerdings immer noch Angst vor dem Wechsel, weil sie befürchten, der günstige Anbieter könnte vielleicht irgendwann Konkurs anmelden und dann nicht mehr in der Lage sein, den Strom zu liefern. Zudem wird der bürokratische Akt, mit dem so ein Wechsel in der Vorstellung vieler Bürger verbunden ist, ebenfalls nicht gerade als erstrebenswert angesehen. Tatsächlich können beide Befürchtungen zerstreut werden. Der Stromanbieterwechsel verläuft in Wirklichkeit nämlich denkbar unkompliziert und die Abmeldung beim bisherigen Stromlieferanten übernimmt sogar der neue Anbieter. Die Angst vor einer ausstehenden Stromlieferung ist zudem völlig irrational. Hierzulande sind alle Stromanbieter von Gesetz wegen dazu verpflichtet, jeden ihrer zahlenden Kunden ununterbrochen mit Strom zu beliefern. Und selbst wenn einer der kleineren Anbieter einmal Bankrott gehen sollte, übernimmt dann einfach der regionale Versorger die Stromlieferung. Die Änderungen finden allesamt ja auch nur auf dem Papier statt und der aus der Steckdose kommende Strom bleibt ohnehin immer derselbe.