Stromparen, aber wie? Die besten Stromspartipps

Da die Energiepreise ständig steigen, empfiehlt es sich gerade für Familien mit hohem Stromverbrauch, alle Möglichkeiten zur Einsparung auszunutzen. Auch junge Paare oder Studenten, denen meist nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, können die Haushaltskasse aufbessern, indem sie die Stromkosten möglichst niedrig halten. Um eine optimale Ersparnis zu erzielen, sollten einige Tipps beachtet werden.

Stromzähler mit zwei Geldscheinen darauf

© Zoonar/Thinkstock

Strom sparen durch die richtige Beleuchtung

Die Energiesparlampe ist inzwischen weit verbreitet. Viele lassen sich immer noch von dem hohen Anschaffungspreis abschrecken, der im Vergleich zum Preis der normalen Glühbirne wesentlich höher ist. Jedoch verbraucht eine Energiesparlampe deutlich weniger Energie und hat zudem noch eine höhere Lebenserwartung als die herkömmliche Glühbirne. Auf Dauer gesehen lassen sich mit der Energiesparlampe also Kosten einsparen.

Mehr Rücklagen durch energiesparende Haushaltsgeräte

Im Bereich des Stromsparens sollte man alle Möglichkeiten ausnutzen, die zur Verfügung stehen. Beispielsweise kann die Anschaffung neuer Haushaltsgeräte oft durchaus lohnenswert sein. Alte Geräte haben häufig einen deutlich höheren Stromverbrauch als die neuartigen Modelle, die inzwischen alle über einen Energiesparmodus verfügen. Die Einsparung durch den geringen Energieverbrauch rechtfertigt in den meisten Fällen die Anschaffungskosten. Besonders bei großen Haushaltsgeräten, die ständig in Gebrauch sind, sollte man darauf achten, dass sie den Stromverbrauch so gering wie möglich halten. Beim Kauf sollte man daher vor allem bei viel genutzten Geräten wie Waschmaschinen, Elektroherden oder Geschirrspülern unbedingt die Energieeffizienz berücksichtigen. So kann man auf Dauer viel Geld sparen.

Geld sparen mit moderner Technik

Durch die immer weiter fortschreitende technische Entwicklung ist gerade bei Elektroherden die Voraussetzung zum Stromsparen bereits gegeben. Die modernen Herde mit Ceranfeld sind dazu angelegt, Energie einzusparen. Mit der Einführung der Induktionskochfelder stieg diese Ersparnis sogar noch. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass man die Technik auch richtig nutzen muss, um wirklich Strom zu sparen. Beispielsweise nützt die sparsamste Waschmaschine nichts, wenn das Füllvolumen nicht ausgenutzt wird. Eine halbvolle Maschine benötigt schließlich genauso viel Energie für den Waschvorgang wie eine ganz gefüllte Maschine.

Geräte ausschalten!

Die größte Stromsparquelle im Haushalt sind die meist zahlreich vorhandenen technischen Geräte wie Fernseher, PC, Stereoanlage usw. Diese verfügen zwar alle über einen Standby-Modus, werden dadurch aber nicht vollständig abgeschaltet – es wird immer noch Strom verbraucht. Schon alleine der herkömmliche PC mit klassischem Zubehör wie Monitor oder Drucker frisst viel unnötige Energie. Wird der PC heruntergefahren, befinden sich die von ihm gesteuerten Zusatzgeräte nämlich immer noch im Standby-Modus. Bei Druckern zum Beispiel laufen in diesem Zustand Funktionen wie Druckkopfreinigung etc. ab. Um Strom einzusparen, empfiehlt es sich, die Geräte einzeln ein- und auszuschalten.